Archiv WUT-SchwPoR

WUT-Schweißprüfung ohne Richterbegleitung 2015

Ergebnisse der Prüfung

WUT-Schweißprüfung ohne Richterbegleitung 2014

Ergebnisse der Prüfung

WUT Schweißprüfung ohne Richterbegleitung 2013 in Deutschland

Die Ergebnisse der Prüfung

WUT Schweißprüfung ohne Richterbegleitung 2012 in Russland

Ergebnisse WUT-Schweißprüfung ohne Richterbegleitung

20 Stunden Fährte
1. Platz: Luigi Taina (Italien) mit Susina della Val Vezzeno
2. Platz: Gerhard Seibel (Deutschland) mit Tino vom Queichtal
3. Platz: Yuri Marchenko (Russland) mit Vilvars's Hant Varjag
4. Platz Piero Canizzo (Italien) mit Miro

40 Stunden Fährte
1. Platz: René Roger Kirsch (Deutschland) mit Vicky vom Queichtal

WUT Schweißprüfung ohne Richterbegleitung 2011 in der Schweiz

Ergebnisse:

20 Std-Fährte Erfolgreich bestanden:

Zdenka Leonhardtova mit Bella z Tanaborku 5 VerwP./ 55 Min
Kurt Hartmann, CH, mit Diva von Rätien 3 VerwP / 84 Min.

Nicht bestanden :

Ruben Rubio mit Anca de Fojanes (Spanien)
Alexandre Gandini mit Canella della Val Vezzeno (Schweiz)
Frédéric Sellier mit Eden de la Lisiere Solognote (Frankreich)
Hugo Walker mit Manitou vom Eigenthal (Schweiz)
Gabriele Fani mit Zafferano della Val Vezzeno (Italien)

40 Std-Fährten Alle nicht bestanden:

Vaclav Sluka mit Bera ze Zelené mytiny (Tschechien)
Gonny van Tankeren mit Caruso Canjer von Boyvital (Niederlande)
Heike Junge mit Kobbedus Effendi (Deutschland)
Giovanna Saiu mit Piubello della Val Vezzeno (Italien)
Oscar Lopez-Cancio mit SOL (Spanien)
René-Roger Kirsch mit Vicki vom Queichtal (Deutschland)
Michel Charrais mit Volga de l`Ordon des Rois (Frankreich)
Wolf Liebhold mit Wolf`s Paula (Deutschland)

Schweißprüfung ohne Richterbegleitung der Welt Union Teckel (WUT) 2010

Die SchwPoR ist eine große Herausforderung für das Suchengespann. Völlig allein mit seinem Teckel, in einer für beide fremden Umgebung, muss der Teckel die mehr als tausend Meter Rotfährte bis zum Stück am Ende arbeiten. Einmal von der Fährte abgekommen, wird es schwierig und mancher Hundeführer hat sich hoffnungslos verlaufen und nicht zur Fährte zurück gefunden.

In diesem Jahr unter der Schirmherrschaft der E.N.C.I, dem Dachverband für das Hundewesen in Italien, übernahm der Präsident des Italienischen Teckelklub (Amici Bassoto Club (A.B.C.), Antonio Palladini, die Ausrichtung.

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Die Ergebnisse:

WUT 40:
1. Cyrano De Bergerac, HF, Giovanna Saiu, Italien, 4 Verweiser in 30 Minuten
2. Orzoro Della Val Vezzeno, HF, Marco Candian, Italien, 2 Verweiser in 23 Minuten,
3. Gustl vom Gamperhof, HF, Marianne Posch, Österreich, 2 Verw., 50 Minuten
4. Dusty vom Boyvital, HF, Frau A.F.M.v.Tankeren-Wijnans, Belgien, 2 Verw.,62 Min.
5. Sol –BSPD-M-nato, HF, Oscar Lopez Cancio Garcia, Spanien, 2 Verw.,87 Min.

WUT 20:
1. Rosetta Della Val Vezzeno, HF, Stelio Ogliastro , Italien, 5 Verweiser, 33 Minuten
2. Thais De L´Ordon Des Rois, HF, Michel Charraix, Frankreich, 4 Verweiser, 31 Min.
3. Bera Ze Zelene Myrtini, HF, Vaclav Sluca, Tschechien, 4 Verweiser, 42 Min.
4. Erbse vom Lahntal, HF, Anette Kitz, Deutschland, 4 Verweiser, 49 Min.
5. Bella Z Tanaborku, HF; Leonhardtova Zdenka, Tschechien, 4 Verweiser, 88 Min.
6. Emma –BSPD-F-nato, HF, Hannelies Kras-Franssen, Niederlande, 2 Verw. 69 Min.
7. Badiane De Domaine De Locus, HF, José Bitterlin, Schweiz, 2 Verw., 88 Min.
8. Bellona vom Dreiländereck, HF, Huguette Kiszio, Deutschland, 2 Verw., 90 Min.

Schweißprüfung ohne Richterbegleitung 2009

Nach Italien im vergangenen Jahr richtete der Österreichische Teckelklub dieSchweißprüfung ohne Richterbegleitung (SchwPoR) in diesem Jahr aus. Meisterführer Ewald Hanser ist auch Meister der Organisation und hatte allerbeste Reviere ausgesucht.
Das Musikzentrum Knappenberg konnte die vielen Gäste bestens unterbringen,Hotel und Gastronomie lagen dicht zusammen, so dass die Autos geparktbleiben konnten.
Der Präsident des Österreichischen Dachshundeklubs, Herr Dr. phil.Ostermann,begrüßte die Ehrengäste und Teilnehmer und wünschte das nötige Suchenglück.
Mit dabei der Bürgermeister des Ortes, Herr Hofner, auch er genoss diestimmungsvolle jagdliche Atmosphäre und die musikalischen Darbietungen.

Auf den schönen Abend folgte ein schöner Morgen. Es war trocken, dieFährten, mit Rehwildschweiß präpariert und viel Regen verdünnt, versprachenspannende Nachsuchen.
Den Teilnehmern wurde schnell klar, dass sie sich im Kärntner Hochlandbefanden. Ich begleitete den Präsidenten des Belgischen Teckelklubs, Xaviervan den Eynden, und seinen 10jährigen Rüden Yago ins Suchenrevier. DerAnschuss lag ganz sicher mindestens 10 m steil bergab unter uns. Für einenFlachländer schon ein wenig Schwindel erregend. Er schaffte denn auchunbeschadet den Abstieg und begann mit der Suche. Es ging rauf und runter,eine schwierige Fährte für Hund und Hundeführer.
Den anderen 18 Hundeführern erging es ähnlich. Die Schwierigkeitsgrade warenziemlich gleich. Umso erstaunlicher das Ergebnis der vier Nachsuchengespanne auf der 40Std-Fährte und 15 auf der Übernacht-Fährte:

Ryta z. Kochanbecke Cernavy, mit Hundeführer Karel Sykora, Cz. zeigte ihremHundeführer alle 5 Verweiser und erreichte das Fährtenende nach 75 Minuten,

Yannie von Schloß Rosenau, mit Suchenführer Gerhard Seibel, Deutschland, kambereits nach 27 Minuten zum Stück, fand aber nur 4 Verweiser.

Die Langhaarhündin Klara vom Nebelstein mit Hundeführer Uli Sand, Schweiz,kam mit 3 Verweisern in 78 Minuten zum Stück.

Von den 15 Suchengespannen auf der Übernachtfährte fanden immerhin 9 dasSuchenende.

Überragend der Sieg von Vicki vom Queichtal mit ihrem Hundeführer Rene´RogerKirsch, Deutschland. Mit allen 5 Verweisern kam das Gespann nach 15 Minutenzum Fährtenende

Es folgten,
Sol mit Oskar Garcia, Spanien, mit 5 Verweisern in 50 Minuten,
Heike vom Jagerholz, 5 Verweiser, 58 Minuten, mit Georg Spettel, Österreich,
Volge de L´ordon des Rois, 4 Verweiser, 27 Minuten, Michel Cherraiy,Frankreich,
Boss vom Schinterkogel, 4 Verweiser, 33 Minuten, Rainer Bickel, ,Österreich,
Abby Gail vom Boyvital, 4 Verweiser, 52 Minuten, Frau van Tankeren Wijnans,Niederlande,
Attila vom schwarzen Keiler, 4 Verweiser, 72 Minuten, Wolfgang Herresthal,DWH.
Peggy od Cernych Rytirüh, 2 Verweiser, 72 Minuten, Juraj Capek, Slowakei.
Patty z. Kozicku, 2 Verweiser, 77 Minuten, Vaclav Sluka, Cz.

Der heftige Dauerregen in der Nacht hatte die Witterung offensichtlich kaumbeeinflusst. Die Hundenasen dieser überragenden Teckel haben wieder einmaldemonstriert, zu welchen erstaunlichen Leistungen sie fähig sein.
Der anschließenden Siegerehrung durch den Präsidenten, Herrn Dr. Ostermannund Mf. Ewald Hanser folgen die Dankesworte für die hervorragendorganisierte Veranstaltung.

Herzlichen Dank und Waidmannsheil dem Österreichischen Dachshundklub.

Martin Zander

Schweißprüfung ohne Richterbegleitung der Welt Union Teckel (WUT) 2008

Ergebnisse der SchwPoR 2008

Nach der Schweiz und Italien war in diesem Jahr der Teckelklub Tschechien der Ausrichter der Schweißprüfung ohne Richterbegleitung.
Herr Sykora hatte bereits im letzten Jahr auf der Veranstaltung in Italien die Flyer für den Austragungsort Riesengebirge verteilt, so dass Teilnehmer und Besucher für 2008 gespannt sein durften.

Das Riesengebirge ist das höchste Teilgebirge der Sudeten an der Grenze zwischen Polen und Tschechien und erreicht in der Schneekoppe eine Höhe von 1602 Metern. Charakteristisch ist der subalpine Charakter des Gebirges mit eiszeitlichen Gletscherkaren, Bergseen und den steilen felsigen Flanken der Berge. Nahe am Kamm bei Spindlermühle befindet sich in fast 1400 m Höhe die Quelle der Elbe. Seit 1959 in Polen bzw. 1963 in Tschechien steht das Riesengebirge als Nationalpark unter Naturschutz. Allgemein bekannt sind die Sagen und Märchen um den Berggeist Rübezahl, der im Riesengebirge seine Heimat hat.

Das Hotel Tetrevi Boudy auf ca. 1000 m Höhe, liegt mitten im 380 qkm großen Nationalpark und ist nicht nur im Winter ein Anziehungsmagnet für viele Touristen. Teile des Nationalparks sind weiträumig mit Schlagbäumen und Personenkontrollen für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Besucher der Hotels werden von hoteleigenen Fahrzeugen, im Winter mit Schneeskootern, transportiert oder müssen einige Km Fußmarsch in Kauf nehmen, um die Unterkunft zu erreichen, im Sommer kein Problem, im Winter, bei Schneehöhen bis zu 2 m, sicher schon beschwerlicher.Für die Teilnehmer der WUT-Prüfung waren Sondergenehmigungen für die Fahrzeugführer erteilt worden.
Der Chef der Organisation, Herr Karel Sykora, hatte die Veranstaltung hervorragend geplant.

Die ersten Hundeführer kamen schon einige Tage vorher, um ihre Teckel an die Umgebung zu gewöhnen.Die eigentlichen Teilnehmer und Besucher reisten mehrheitlich am Freitag an. Im Restaurant des Hotels kamen die Teilnehmer, Ehrengäste, Richter, Helfer und Schlachtenbummler in sehr freundschaftlicher Atmosphäre zusammen. Es wurde ein schöner Begrüßungsabend unter europäischen Teckelfreunden.
Der Präsident der WUT, Dieter Honsálek, begrüßte die Teilnehmer und bedankte sich beim Direktor der Nationalparkverwaltung Jan Hrebacka und beim Vorsitzenden des Tschechischen Teckelklubs, Radomir Svoboda.Bei der Begrüßung vor dem Hotel, kürte Herr Dr. Vladimir Piskay, Zuchtrichter aus der Slowakei, Janosch vom Bergschlösschen, zum schönsten Hund der gemeldeten Teilnehmer. Hundeführer Erich Thiel bekam ein schönes Erinnerungsbuch.

Mit 3 Meldungen auf der 40 Stunden – Fährte und 14 Hundegespannen auf der Übernachtfährte aus 9 Nationen (1 HF hatte kurzfristig wegen Erkrankung des Hundes absagen müssen)

Die gemeldeten Gespanne:

SchwPoR/40:
Eimy ze Slusovicke doliny, RN, HF Zdenek Jakuba, CZ
Droll aus Mosbacher Rauhhaar, RN, HF´in Waltraud Kleine, D,
Janosch vom Bergschlösschen, RN, HF Erich Thiel, D

SchwPoR/20:
Ferda z Oskovce, LN, HF FrantisekBabik, CZ,
Endy ze Slusovicke doliny, RN, HF Alois Cala, CZ,
Alisse Württemberg, RN, HF Martin Zachar, SK,
Niklas vom Nebelstein, LN, HF Jan Dobsinsky, SK,
Kiara vom Nebelstein, LN, HF Ulrich Sand, CH,
Manitou vom Eigenthal, RN, HF Hugo Walker, CH
Russian Winter Tsertus, RZw, HF´in E.S. Pikul, RUS,
Comet von der Rannach Klamm, RN, HF Erwin Wadl, A,
Yani von Schloss Rosenau, RN, HF Gerhard Seibel, D,
Ingo della Val Vezzeno, RN, HF Marco Candian, I,
Cyrano de Bergerac, KN, HF´in Giovanna Saiu, I
Uranie de la Bartassiere, RN, HF´in Danielle Cacard, F,
Darius Wind in den Wilgen, RN, HF E. Verwilligen-van Heck, NL.

Dank der hervorragenden Vorbereitung und Organisation gab es beim Fährtenlegen unter Führung der ortskundigen Angestellten des Nationalparks keine Probleme. Reiner Rehwildschweiß wurde auf die gut 1000 m langen vorbereiteten Fährten gespritzt. Trotz des gebirgigen Geländes waren die Fährtenverläufe führerfreundlich ausgesucht worden.Allerdings mussten die einzelnen Fährtenleger auch große Entfernungen zurücklegen und z. T. 1 Std. und mehr Anfahrweg in Kauf nehmen.

Am Sonntag trafen sich die Fährtengespanne und die große Anzahl der Beteiligten vor dem Hotel und später am Jagdhaus zur Begrüßung.
Ungewohnt für manchen Teilnehmer die Zusammensetzung der Instrumente des Bläserkorps. Neben den großen Hörnern waren eine Zugposaune und 2 Trompeten für manchen Jagd erfahrenen Teilnehmer sicher kein alltäglicher Anblick.
Wie am Abend zuvor im Lokal, sorgten sie auch jetzt mit ihrem fehlerfreien Bläservortrag für den jagdlichen Rahmen.Zunächst erschien mit wallendem Bart und Haupthaar, Moos besetztem Hut, in Fuchsfellen gehüllt und seinem Jäger begleitet, der im Riesengebirge allgegenwärtige Rübezahl. Mit tief grollender Stimme gegrüßte Rübezahl die Anwesenden und mahnte die Hundeführer, das vermeintlich krank geschossene Wild zu suchen.
Eine nette Einlage des Veranstalters, begegnen wir doch dem legendären Berggeist so schnell nicht wieder. Nach den Ansprachen u. a. durch den Präsidenten der WUT und dem Organisator Karel Sykora, wurden die Fährten ausgelost und auf die Richter und Helfer verteilt. Frau Kleine, mit 80 Jahren die älteste Teilnehmerin, wurde mit Blumen und Andenken besonders geehrt. Körperlich erstaunlich fit und wohl vorbereitet, hatte sie sich die schwierige Arbeit noch einmal vorgenommen. Leider hatte der Wettergott kein Einsehen und bescherte, wie in der Nacht zuvor, Regenschauer und sehr kühle Witterung.
Die Revierverhältnisse waren offensichtlich für die meisten Hundeführer zu schwierig. Sie hatten sich die Aufgabe wohl leichter vorgestellt.Von den 3 Teilnehmern (40 Std.-Fährte) fand kein Hundegespann zu Stück.
Frau Waltraud Kleine mit Droll aus Mosbacher Rauhhaar gab, vom Dauerrregen und dem nassen Unterbewuchs völlig durchnässt, frierend auf.Erich Thiel mit Janosch vom Bergschlösschen fand zwei Verweiser, kam aber offensichtlich auf die Fährte von Droll mit Frau Kleine, weil er einen für diese Fährte markierten Verweiser fand und mitbrachte.

Auf der über Nacht - Fährte fanden 4 Hundeführer den Rehbock am Fährtenende.Mit 5 gefundenen Verweisern in 38 Minuten siegte überragend Endy ze Slusovické doliny mit Hundeführer Alois Cala, Tschechien, gefolgt vonComet von der Rannach-Klamm, Hundeführer Erwin Wadl, Österreich, 4 Verweiser, 41 Minuten.Platz 3 belegte Yani von Schloss Rosenau mit Hundeführer Gerhard Seibel, Deutschland, 4 Verweiser, 57 Minuten,Platz 4, Kiara vom Nebelstein mit Hundeführer Ulrich Sand, Schweiz, 3 Verweiser in 80 Minuten.Ferda z Oskovce mit Hundeführer Frantisek Bábík, CZ, fand zwar 3 Verweiser aber nicht zum Stück.Einige Hundeführer fanden nicht nur nicht zum Stück, sondern kamen nur Dank der vom Veranstalter an jeden Hundeführer ausgehändigten Trillerpfeife und der im Wald verteilten Helfer zurück.

Wenn man bedenkt, dass die besten Nachsuchengespanne der Mitgliedsländer am Start waren, ist das Ergebnis eher bescheiden. Diese Prüfung, in entsprechend anspruchsvollen Revieren, dürfte wohl zu den größten Herausforderungen eines Hundeführers gehören.Naturnah, absolut allein, muss er die schwierige Rotfährte mit seinem Teckel arbeiten.Kommt er ab und hat den bisherigen Fährtenverlauf nicht markiert, findet er nicht zum Stück. Diese Arbeit erfordert einerseits, neben dem verlässlichen Schweißhund, viel Nachsuchenerfahrung und ein gutes Orientierungsvermögen.

Nachdem sich alle Teilnehmer und Offiziellen mit dem Essen aus der Feldküche gestärkt hatten, und nach der Richterbesprechung,klang die Prüfung mit der Siegerehrung aus.Pokale und Ehrenpreise wurden übergeben und versöhnten für die große Anstrengung.
Präsident der WUT, Dieter Honsálek, musste wegen seines Rückfluges schon kurz nach dem Mittag zurück nach Prag.Der Veranstalter hatte sich eine nette Geste einfallen lassen.Ihn erwartete eine weiße Luxuslimousine für die Rückfahrt zum Flugplatz.Der Präsident des Tschechischen Teckelklubs, Herr Svoboda und sein Vorgänger, Herr Herian, in Begleitung von Veranstaltungsleiter Karel Sykora, überreichten ihm die Urkunde zum Ehrenmitglied des Tschech. Teckelklubs.

Dem Tschechischen Teckelklub mit Herrn Svoboda und Herrn Sykora und seinem Team herzlichen Dank für die herausragende Organisation.

Im nächsten Jahr freuen wir uns auf die SchwPoR der WUT in Österreich.

Martin Zander

Schweißprüfung ohne Richterbegleitung der WUT am 19.08.2007

Der Katalog I
Der Katalog II

Nevegal – Belluno, liegt am Fuße der Dolomiten, 100 km nördlich von Venedig. Ein wunderbares Feriengebiet, dass im Sommer zu herrlichen Wanderungen einlädt und im Winter herrlichen Wintersport verspricht.

Die Welt Union Teckel (WUT) hatte die diesjährige Schweißprüfung ohne Richterbegleitung (SchwPoR) dem Italienischen Teckelklub übertragen. Der dortige Dachverband für das Hundewesen (E.N.C.I.) und It.Teckelklub A.B.C. (Amici Bassotto Club) unter der bewährten Führung des Präsidenten Antonio Palladini hatten dieses Ereignis zu organisieren.
10 Hundeführerinnen und Hundeführer aus 5 Nationen hatten die Anreise auf sich genommen, um sich dieser schwierigen Prüfung zu stellen.
Im vergangenen Jahr in der Schweiz, in diesem Jahr in ähnlicher Umgebung, am Fuße der Dolomiten.Der Organisator vor Ort, Claudio De Giuliani, konnte sich exellenter Helfer bedienen. Die örtliche Forstpolizei, zuständig für die Überwachung und Einhaltung der Forstvorschriften, stellte nicht nur dieFahrzeuge, wendige Fiat-Panda-Allrad, sondern auch nette uniformierte Polizisten, die im Vorfeld die Fährten ausgearbeitet hatten.
Die beiden 40-Std.- Fährten hatten sie bereits am Freitag gelegt, die restlichen 8 Übernachtfährten tupften sie am Samstag, vor dem erstmaligen Zusammentreffen der Teilnehmer und Offiziellen im ländlichenHotel Trattoria Nogherazza. Bei herrlichem Sommerwetter saßen die Teilnehmer auf der Hotelterrasse. Präsident Antonio Palladini begrüßte die Teilnehmer, stellte die Hundeführer aus den teilnehmenden Ländern und die Richter vor. Das gute Abendessen und der reichliche Wein aus der Umgebung sorgten für einegute Stimmung.

Petrus war den Teilnehmern auch am Sonntag hold und bescherte schönstes alpines Sommerwetter.Nach Frühstück und anschließender Begrüßung wurden Hundeführer, Richter, Fährtenkundige und Schlachtenbummler mit den Polizeipandas zum Treffpunkt gebracht. In halsbrecherischer Fahrt kletterten die Pandasdie Schotterwege mit beängstigender Steigung zum Treffpunkt hinauf.
Die auf Grün gelegte Strecke, fünf kapitale Rehböcke, die brennenden Schwedenfeuer (senkrecht aufgestellte, brennende Nadelholzstämme, wieüberdimensionale Kerzen) und die vorgetragenen Jagdhornsignale durch Erich Thiel und Martin Zander aus Deutschland, veranlassten diescharenweise die Berge hinaufkletternden Ausflügler, darunter auch viele Pilzsammler, der Begrüßung und Einweisung durch den Suchenleiter zulauschen. Es war eine beeindruckende Kulisse, das wunderschöne Gebirgspanorama, aufsteigende Berge, über die Baumgrenze hinaus, bis zur Schneegrenze, tiefe Täler, mit den eingestreuten Häusern der Stadt Belluno.

Von hier aus wurden die Suchengespanne und die eingeteilten Richter mit den Polizeifahrzeugen zu den Anschüssen gefahren. Über Stock und Stein,bergauf und bergab, wie im Gebirge üblich, wurden die Hundeführer zum Anschuss gefahren, für die ortskundigen Forstpolizisten mit den wendigen Allrad-Panda kein Problem.Es waren topografisch erstaunlich konziliante Fährten, zumeist leicht ansteigend, für die Hundeführer kein Problem. Auch die älteste Teilnehmerin, einen Monat vor ihrem 80sten Geburtstag, meisterte die Fährte ohne körperliche Probleme.Aber die Pilzsammler, wie die Ameisen durchkämmten sie die ganze Gegend.So war es nicht verwunderlich, dass die Verweiserpunkte, kreisrunde, markierte Holzscheiben, manchen Pilzsucher als nettes Souvenir gerade recht kam und mit in den Pilzekorb wanderte.
Pech für einige Hundeführer, deren Leistung schließlich zunächst an der Anzahl der mitgebrachten Verweiser und dann erst nach der Zeit bemessen wurde. Schade auch für die deutsche Teilnehmerin, der auf ihrer Fährte dutzende Pilzsammler entgegenkamen. Die Verleitungen durch die ganz frisch getretenen Spuren der Menschen meisterte Droll aus Mosbacher Rauhhaarohne Probleme. Aber die fehlenden Holzscheiben, die vermutlich als nette Erinnerung mitgenommen worden waren, daran konnte auch Droll, trotzkonzentrierter und intensiver Suche, nichts ändern.
Waltraud Kleine gingdie Fährte dreimal wieder zurück und fand dennoch nur einen Verweiser, Pech für sie, Glück für die Gespanne, die mehr Glück und weniger Menschen auf ihren Fährten hatten.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
40 Std.-Fährte:
1. Sonia De La Source Des Roses, Rauhhaar-Standard,Hündin,
Führerin : Frau Catherine Labourel, Frankreich
5 Verweiser in 48 Minuten am Stück, 1. Platz

Auf der Übernachtfährte siegte wieder einmal Erich Thiel mit seinem Rauhhaarrüden Janosch vom Bergschlösschen.
Das Suchengespann meisterte die 1200 Meter in überragenden 24 Minuten.Erich Thiel konnte trotz der zahlreichen Pilzsucher noch drei Verweisermitbringen. Glück für ihn, dass die anderen Hundeführer auch nicht mehrHolzscheiben mit brachten.
Es folgten auf Platz
2. Rosetta Della Val Vezzeno, Rauhhaar-Standard Hündin
Führer: Stelio Ogliastro, Italien
3 Verweiser, in 61 Minuten am Stück
3. Quark od Reky Lomnice, Rauhhaar-Standard, Rüde,
Führer: Erich Speta, Österreich
3 Verweiser, in 69 Minuten am Stück
4. Cyrano de Bergerac, Kurzhaar-Standard, Rüde
Führer: Giovanna Saiu, Italien
3 Verweiser, in 80 Minuten am Stück
5. Ryta Z Kochanecke´Cernavy, Rauhhaar-Standard, Hündin,
Führer: Karel Sykora, Tschechei
2 Verweiser, in 40 Minuten am Stück


Gesamtsiegerin: Frau Catherine Labourel aus Frankreich mit Hündin Sonia siegteüberragend und fand alle Verweiserpunkte in einer guten Zeit.

Den Sonderpreis für die Beste Hündin wurde Stelio Ogliastro, Italien,mit Hündin Rosetta überreicht.
Alle Hundeführer, Fährtenleger und Richter erhielten wunderschöneErinnerungsgaben.Nach der Siegerehrung servierte das Küchenteam ein gutes Abendessen imSuchenlokal. Danke Antonio Palladini, danke Claudio De Giuliani, danke denPolizeibeamten, die so aktiv geholfen haben und danke denHundeführerinnen und Hundeführern, die mit ihren Vierbeinern dieseHerausforderung angenommen haben.Es war eine herausragende Veranstaltung

Karel Sykora, in diesem Jahr selber Hundeführer mit Ryta, verteilteHandzettel mit einem herrlichen Panoramabild des Riesengebierges für dasWochenende 23./24. August 2008 beim Teckelklub in Tschechien.Das Riesengebirge, im Grenzgebiet zu Polen, lädt Teckelführer der WUTzur Schweißprüfung ohne Richterbegleitung ein.

Martin Zander